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Küstengeflüster / Bremerhaven
Die Facetten der Seestadt
adobe.stock.com/Silke Koch
Auswanderer, Fisch und eine Reise

Die Facetten der Seestadt

Bremerhaven wird häufig als einzige deutsche Großstadt an der Nordsee bezeichnet. Auch wenn sie streng genommen an der Mündung von Weser und Wattenmeer liegt. Kein Wunder, dass das Wasser und der Fisch die Seestadt mit ihren neun Bezirken prägen. Aber dieser maritime Ort ist noch mehr – Abwechselung pur, Geschichte und Moderne, Erlebnisse für alle und kurze Wege.

Von Bremerhaven aus in die neue Welt

7,2 Millionen – so viele Menschen brachen von Bremerhaven zwischen 1830 bis 1974 mit dem Schiff in ein neues Leben auf. Die Seestadt wurde damit zum größten Auswandererhafen Europas. Der Simon-Loschen-Turm war das letzte europäische Monument, das die Männer, Frauen und Kinder auf dem Weg in die neue Welt sahen. Dieses Stück Geschichte können Sie hautnah im Deutschen Auswandererhaus® Bremerhaven erleben.

Die Facetten der Seestadt

Die Wüste und der Eisbär

Reisen Sie ein paar Meter um die Welt – neun Orte auf fünf Kontinenten, verschiedenste Klimaverhältnisse und Temperaturen. Alles im Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost. Ein Eisbär wird Ihnen dort nicht begegnen, dafür aber im Zoo am Meer. Direkt am Weserdeich treffen Sie vor allem auf Tiere, die im Norden, im und am Wasser leben wie Robben, Pinguine, Schneehasen aber auch Pumas.

Beach-Feeling mitten in der Stadt

Die Füße in den Sand stecken, obwohl Sie in der Stadt sind? In der Seestadt können Sie das – im Weser-Strandbad. Genießen Sie norddeutsches Strandleben im Strandkorb. Sie dürfen zwar nicht in der Weser schwimmen, zu gefährlich, aber für Kinder gibt es einen Wasserspielplatz.

Das Wasser, die Schiffe und der Fisch

Das Wort Hafen in Bremerhaven wird zwar mit „v“ statt mit „f“ geschrieben. Trotzdem wäre die Seestadt ohne ihre vielen Häfen undenkbar. Schließlich ist Bremerhaven der viertgrößte Containerhafen und der größte Automobilumschlagplatz in Europa. Wenn Sie in den HafenBus steigen, kommen Sie dem Geschehen sogar ganz nah. Weiter südlich liegt der Fischereihafen. Früher wurde dort auf Auktionen tonnenweise Rotbarsch, Kabeljau und Co. gehandelt. Heute sitzt hier unter anderem die fischverarbeitende Industrie. Krabben, Scholle und mehr lassen sich dort immer noch hervorragend kaufen. Mehr dazu unter Tipps & Trends ab Seite 9. Oder bummeln Sie über die „Meile“ im historischen Teil des Fischereihafens mit Restaurants, Kneipen, maritimen Läden, dem Fischbahnhof, und, und, und. Nicht zu vergessen: Bestaunen Sie die (Museums-)Schiffe, Dampfer und Kutter. Apropos: Die wechselvolle Beziehung zwischen Mensch und Meer lernen Sie im Deutschen Schifffahrtsmuseum am Alten Hafen eindrucksvoll kennen.

Kunst und Natur

Bremerhaven ist nicht nur reich an Schifffahrtsgeschichte, sondern auch an Kultur. Mehr ab Seite 52. Was Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten, ist die Verbindung aus Kunst und Natur in Thieles Garten in Leherheide. 

Wussten Sie, dass …

… der größte Seefahrts-Versicherungsbetrug in Bremerhaven stattfand? Dass es freche Kobolde, Geisterschiffe und eine poetisch-märchenhafte Seite der Stadt gibt? Darunter fällt auch die Geschichte des gefräßigen Riesen Rik. Die Legende besagt, dass sein Blut eine unter Wasser liegende Sandbank rot färbte. Deshalb wurde sie Roter Sand genannt. Darauf wurde später der Leuchtturm Roter Sand errichtet.

Das gibt es unter ANDEREM ZU ENTDECKEN

  • Windjammertreffen
  • Das Deutsche Auswandererhaus
  • Klimahaus Bremerhaven
  • Hafenbesichtigung mit dem HafenBus
  • Historisches Museum
  • U-Boot „Wilhelm Bauer“
  • Aussichtsplattform „Sail City Hotel“
  • Zoo am Meer mit Aquarium
  • Deutsches Schifffahrtsmuseum
  • UNESCO-Welterbe „Wattenmeer“
  • Container-Aussichtsturm
  • Leuchtturm „Rotersand“
  • Leuchtturm „Simon-Loschen“
  • Szeneviertel „Alte Bürger“
  • Atelier „Goethe 45“
  • Thieles-Garten in Leherheide
  • Rosengarten in Speckenbüttel
  • Museum der 50´er Jahre
  • Phänomenta
  • Willy-Brandt-Platz
  • Stadthalle Bremerhaven


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